Von all den vielen Möglichkeiten, wie das wimmelnde Ökosystem von Mikroben im Darm und anderen Geweben eines Menschen die Gesundheit beeinflussen kann, sind seine möglichen Auswirkungen auf das Gehirn vielleicht die provokanteste. Eine Studie an zwei großen europäischen Gruppen hat nun ergeben, dass bei Menschen mit Depressionen mehrere Arten von Darmbakterien fehlen. Die Forscher können nicht sagen, ob das Fehlen Ursache oder Folge der Krankheit ist, aber sie haben gezeigt, dass viele Darmbakterien Substanzen produzieren können, die die Funktion der Nervenzellen – und möglicherweise auch die Stimmung – beeinflussen.
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